Bali – die Perle Indonesiens

Bali – die Perle Indonesiens

Bali, eine der entspanntesten Inseln der Welt mit der freundlichsten Bevölkerung der Welt, welche Dich sehr gerne Willkommen heissen und Dir ihre Insel zeigen. Grandiose Handwerkskunst, chilling Traditionen und fantastische Unterwasserwelt inklusive.

Die 4 stündige Fahrt von Denpasar nach Pemuteran

Nach 3 Stunden Flug von Singapur (siehe Bericht Singapur) nach Bali – Denpasar wurden wir von unserem freundlichen Fahrer in Empfang genommen und die 4 Stunden Fahrt von der Hauptstadt Balis in den Norden wurde sofort für erste Besichtigungen der Twin Lakes auf 1200 Höhenmetern genutzt.
Gefolgt von einer der grössten Attraktionen von Bali – dem Kopi Luwak. Von uns liebevoll als Katzenkackkaffee genannt 😀 Nicht ohne Grund, denn die Kaffeebohnen werden von wildlebenden balinesischen Katzen gegessen und im Darm anfermentiert, was diesem Kaffee, nach Waschprozedur natürlich, einen einmaligen, fantastisch milden Geschmack gibt. Wir durften uns durchkosten. Auch verschiedenste Teesorten gabs. Einfach köstlich – Vanillekaffee, Kokoskaffee, Ingwertee und so viele tolle Sorten mehr.

Das Matahari Beach Resort

Das Matahari Beach Resort im Norden Balis ist ein Refugium für Erholungssuchende, die Wert auf das ursprüngliche Bali legen und auf die Annehmlichkeiten eines 5* Hotels dabei nicht verzichten wollen.
 Besonders gefallen hat mir die Ausstattung des Hotels, die Präzision mit der jeder Winkel gestaltet wurde – handwerkliche Meisterleistung! Das Personal ist, typisch balinesisch, immer angenehm, unaufgeregt freundlich. Man fühlt sich sofort wohl!
Die Küche ist, ganz gemäss der Kategorie des Hotels, gehoben sehr gut. Aber auch für den bayrischen Magen ist mit „Weisswürst“ von Magnus Bauch gut gesorgt 😉
Man fühlt sich immer sehr gut umsorgt und die Gästemanagerin Sarah ist immer mit guten Rat und Tat zur Seite. Besonders gut gefallen hat uns der Ausflug zum Tempel Pure Melanting, in dem wir sofort von einer Familie zu ihrer Zeremonie eingeladen wurden. Ein ganz besonderes Erlebnis! Bali pur
Auch zum Tauchen ein super Ausgangspunkt. Fantastische Unterwasserwelt! Teilweise schlechte Sicht, aber die Fauna und Flora macht alles weg.
Alles in Allem ist das Matahari Beach das perfekte Hotel um das ursprüngliche Bali im Norden abseits der Touristenströme kennenzulernen, zu entspannen und es sich absolut gut gehen zu lassen!

Matahari Beach Resort

Und hier noch ein kleiner Rundgang mit der Go Pro. Man sieht, ein jeder Gast wird hier mit Freudensprüngen von unserer liebsten Gästebetreuerin Sarah höchstpersönlich begrüsst.

 

Und jeder Abendspaziergang brachte neue, wunderbare Eindrücke von der näheren Umgebung des Matahari Beach Resort in der Pemuteran Bucht

Aber auch das schönste Hotel muss mal verlassen werden, besonders in Bali, mit all den kulturellen, handwerklichen und spirituellen Schätzen, die dieses Land zu bieten hat.

Zuerst mal ganz klein die nähere Umgebung des Hotels.

Highlight am Strand von Pemuteran ist definitv ein Ausflug in die Turtle Sanctuary in Pemuteran

Für umgerechnet 3 Euro für einen Wochenpass kann man die Turtle Sanctuary so oft besuchen, wie man möchte und den kleinen Schildkrötchen beim Wachsen zusehen. Die Fütterung ist auch bei den kleinen Schildkröten ein grosses Highlight 😀

Mit 2 Wochen sind sie dann so fit, dass sie in das Meer freigelassen werden. Du darfst für 10 Euro auch Deine eigene Schildkröte freilassen 🙂

Aber auch die weitere Umgebung der Insel muss erkundet werden. Deshalb folgte auch noch ein Ausflug über die Insel mit unserem Guide Kadek 

Erstes Ziel ist der Wasserfall in Munduk

Abendcocktail im Bali-Tower mit anschliessendem Abendessen

Ein Muss für jeden Bali Reisenden die weltberühmten Reisterrassen bei Tegalalang.

Von der UNESCO auch bereits zum Weltkulturerbe ernannt. Und eine feine Gelegenheit wieder mal für einen Kopi Luwak.

Man beachte bitte das ganz grosse Kino „Die schaukelnde Braut“ im Videoclip 😀

 

 

Nächster Punkt auf der Tagesordnung: Balis Tempel.

Tempel gibts in Bali wie Sand am Meer, jede Familie hat ihren eigenen Tempel, dazu noch jedes Dörfchen einen grösseren und dann gibts noch die ganz Grossen :-D. Deswegen hier noch eine weitere kleine Auswahl.

Erstgenannt, der der Bekannteste in Bali ist der Ulandanu Braten Tempel im Süden Balis, gleich bei Ubud. Wunderschöne Fotomotive!

Beim kleineren Tempel in Pemuteran „Pura Melanting“ hatten wir eine kleine Opfergabe mit einem hübschen kleinen Blumenarrangement vorbereitet um die Götter auch für uns milde zu stimmen. Kann ja nie schaden 🙂 Und ein ganz besonderes Erlebnis: Eine Familie hat uns eingeladen mit ihr gemeinsam an ihrer Zeremonie teilzunehmen.

Auch einen buddhistischen Tempel gibts in Bali, den wir ganz traditionell mit unserem Sarong. Ich finde, der steht einfach jedem, auch Stefan 😉

Ein Tempel für etwas sportlichere Menschen ist der Tempel in Pura Baut Kursi in Permuteran, welcher uns doch einige Höhenmeter bei 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit abverlangt hat. Aber die Aussicht wars definitiv wert!!!

Die Handwerkliche Seite Balis

Neben den vielen spirituellen Traditionen (Balinesen leben den balinesischen Hinduismus, dazu noch später mehr), sind sie auch noch sehr begabt und ich meine wirklich sehr begabt in handwerklichen  Fähigkeiten, wie Silberschmieden ( vielleicht hat schon jemand mein hübsches Armband bemerkt :-)). Aber auch die Pattikstickerei beherrschen sie sehr gut (siehe dazu ein Bild weiter oben, wo ich vor unserem Bungalow sitze).

Die absolute Perfektion, welche die Balinesen in der Holzschnitzerei sowie in der Bearbeitung von Steinen zu wunderschönen Skulpturen oder auch zur Verschönerung von Gebäuden, erlangt haben, ist auch in der Bildergalerie vom Hotel nochmal zum Nachsehen.

Das leibliche Wohl – auch in Bali die wichtigste Nebensache der Welt 🙂

Natürlich kam auch das leibliche Wohl auf dieser Reise nicht zu kurz. Hauptgericht der Balinesen ist Bami Goreng, aber sie lieben auch ein herzhaftes Schweinebäuchlein – Babi Guleng.

Auch nette Thermalquellen gibts in Bali.

Wir haben dort einen klassischen Bali Auswanderer getroffen, ein Regisseur aus Berlin, welcher vor über 30 Jahren Berlin verlassen hat. Er hat uns ein klein wenig Einblick in sein neues balinesisches Leben gegeben. War sehr spannend!
Und nach einer Stunde seiner Geschichte im Wasser lauschend sind wir auch so gesund wie noch nie zuvor 😉

Und last but not least endlich das Tauchen.

Unnnnndd, last but not least waren wir auch noch tauchen! Deshalb auch die Wahl des Nordosten von Balis, da es als eines der schönsten Tauchziele der Welt gilt.

Unser Ziele waren die lokalen Tauchsites direkt vor Pemuteran, sowie, besonders sehenswert Menjangan Island. Einfach schauen und geniessen!

Die Sicht war zwar teilweise nicht ganz so gut. Aber mit der Farbenpracht der Korallen hat es alles wieder weggemacht.

Auch gerne die Videos alle ansehen 😀

Singapur – die gechillteste Grossstadt der Welt

Singapur – die gechillteste Grossstadt der Welt

Singapur, der Einstieg light in Asien und Indonesien. Ein Grossstadt, die Dich mit der typischen asiatischen Freundlichkeit, mit einem gebührenden Mass an Hitze und architektonischer Modernität begrüsst.

Was gibt es Besseres in eine Satdt einzusteigen als eine Hop on Hop Off Tour. die wichtigsten Sehenswürdigen reihen sich gemütlich im Bussitz aneinander.

Ein Highlight in Singapur – Gardens by the Sea

Beste Aussicht der Stadt- ein Cocktail am Dach des Marina Bay Sands Hotel

Das berühmte Hotel von Singapur mit dem Schiff oben schwimmend auf den 3 Säulen und dem höchsten Infinitypool der Welt. Die Preise sind wie generell sehr spannend, wie üblich in Singapur, aber die Aussicht ist ejden Cent Wert.

Absolut Sehenswert – Der botanische Garten

Mit dem Schwerpunkt des Orchideengartens. Ein Zaubergarten der Extraklasse.

Chinatown – ein kleines Stück China in Singapur

Chinatown , der Ort wo billiges Essen und noch mehr billiger Ramsch zusammenkommen. Ja, wir sind nicht gerade grosse Fans von Chinatown. Aber zumindest einmal pro Satdt muss man es zwangsläufig gesehen haben.

Zoo Singapur

JUMBO Seafood

Good Night Saigon

Good Night Saigon

GOOD NIGHT SAIGON

…. ODER BESSER: EINE STADT ERWACHT

Eine Stadt erwacht … ein ganzes Land erwacht …. Wirtschaftswachstum im 2-stelligen Bereich.

In allen Büchern und Illustrierten ist nur mehr davon die Rede, wie das Land am Südostrand des asiatischen Festlandes nach den Repressalien des Krieges nun erwacht, sich entwickelt und eigentlich boomt a la Singapur oder Hongkong.

Eine Stadt erwacht … ein ganzes Land erwacht …. Wirtschaftswachstum im 2-stelligen Bereich.

In allen Büchern und Illustrierten ist nur mehr davon die Rede, wie das Land am Südostrand des asiatischen Festlandes nach den Repressalien des Krieges nun erwacht, sich entwickelt und eigentlich boomt a la Singapur oder Hongkong.

Wir bekommen davon anfangs allerdings nichts mit, denn vor allem ich laboriere beim Abgang am südkambodschanischen Strand an einem waschechten „Sonnenstich“ samt Fieber, schwerem Durchfall und noch nie erlebter Appetitlosigkeit. Und Gerlinde kämpft schon länger mit Darmproblemen. Relaxing pur …

Die Reise über Phnom Penh (per Bus 4 Stunden), dann per Flugzeug (30 min.) nach Saigon mit Vietnam Airlines (das Kombipaket inkl. Rückflug nach Bangkok war um 100% billiger als ein Einzelflug …) ging mehr oder weniger leicht in Trance unseres etwas angegriffenen Gesundheitszustandes unter. Trotzdem wirkten wir richtig relaxt, als wir in Ho Chi Minh City Airport (vorher Saigon, seit 1975 von den Nordvietnamesen zu Ehren ihres Revolutionsführers umbenannt) landen, bereits ein Visum haben und die Zollformalitäten ganz gemütlich an uns vorbeiziehen lassen. Pickup vom gebuchten Hotel steht bereit und in ca. 30 min. geht’s in den District 5 nahe Chinatown … alles schon gehabt.

Was wissen wir von Saigon bzw. welche Klischees lassen uns das wissen?

Die Klänge aus Billy Joel’s „Good night Saigon“ lassen uns unsere Tour natürlich in der „Dong Khoi“ beginnen, wo sich das Abbild der Kriegswirren spiegelt. Zuerst von den Franzosen als Flaniermeile und Prachtstraße des kolonialen Lebens erkoren wurde die nur knapp 2 km lange Straße von den Vietnamesen zuerst auf „Tu Do“ (Freiheit) umbenannt. So lernte sie auch eine ganze Generation junger amerikanischer GI’s kennen … mit allen möglichen Etablissements zur Zerstreuung …. und wir kennen sie aus allen Vietnam-Krieg-Epen …. allen voran „Good Morning Vietnam“ mit Robin Williams oder Apocalypse Now.

Heute gehört sie zu jenem Teil Saigons, der eine gewaltige Renaissance erlebt. Und als Multiplikator des allseits sichtbaren Aufschwunges erleben wir in diesen Tagen die Vorbereitungen zum größten vietnamesischen Fest: dem „Tet“-Fest – das Mond-Neujahrsfest, das stets zu Neumond Ende Jänner/Anfang Feber stattfindet. Ein Mehr an Blumen, Glücksbringern und Ramsch vermittelt eine Stimmung wie man es vom Times Square in New York Ende der 40-er-Jahre kennt oder von Europa Anfang der 60-er …. vom Hörensagen natürlich!

Saigon bietet aber mehrere Gesichter. Dem wohlbetuchten Touristen wird sich dabei nur die „Butterseite“ präsentieren, die die Innenstadt bietet, schon eine Fahrt mit einem der Millionen Taxis Richtung Saigon-Fluss oder Chinatown gewährt uns die – nun fast schon gewohnten – Einblicke ins eigentliche Leben in dieser Region. Hier gibt es das übliche „Gewühl“, vielleicht etwas weniger Dreck als in Kambodscha, dafür mehr Motos & weniger Platz am Gehsteig.

Saigon selbst hat eine geschätzte Einwohnerzahl von 10 bis 11 Millionen …. geschätzt deshalb, weil die Zahl derer, die illegal in der Stadt ihr Glück versuchen, nur schwer messbar ist. Und das ist das Problem dieses Landes. Denn einerseits bietet der Agrarstaat eine Fülle und Pracht an allem, was essbar und kochbar ist, andererseits wird die Spirale der Unzufriedenheit durch die Dollars, die jetzt so kräftig durch den Tourismus ins Land fließen, schön langsam zum Fluch.

Wichtig ist aber – nicht fluchen: verhandeln!

In der Stadt gönnen wir uns den Besuch des Kriegsmuseums, wo die Tage des US-Terrors knallhart dokumentiert werden …. die Amis fahren trotzdem mit Freude hierher !?! …. inkl. Stadttour per Cyclo, dessen Dienste wir aber erst nach Zehenverletzung benötigen. Von zwei alten Vietnamesen werden wir in einer Nebenstrasse aber derart mitleidig versorgt, dass wir den Rest des Tages am Radsitz vorne verbringen …. inkl. Stadtrundfahrt und Marktbesuch.

Eine Tour führt uns auch in die Umgebung der Stadt zu den berühmten unterirdischen Lehmtunnelsystems von Cu Chi, wo sich die Vietnamesen kongenial gegen die amerikanische Übermacht wehrten. Ein verwirrendes und nur für schlanke südostasiatische Typen zu bewältigendes 250 km System, in dem sie zeitweise ihr Leben verbrachten. 50 m hat man – hauptsächlich für gut genährte Amis – verbreitert … ich zwänge mich durch – schweißgebadet. Nix für Leute mit Platzangst!

Und dann buchen wir als krönenden Abschluss unserer Tour 3 Tage Mekongdelta … ein geographischer Studententraum …

Good morning Vietnam

Good morning Vietnam

GOOD MORNING VIETNAM

…. DIE “9 DRACHEN” DES MEKONG DELTA

Wenn der Mekong von Kambodscha kommend Vietnam erreicht, hat der drittlängste Strom Asiens bereits eine Strecke von 4000 km hinter sich.

„9 Drachen“ nennen die Einheimischen das Delta des Mekongs in Anspielung auf seine 9 großen Mündungsarme, die eines der wirtschaftlichen Wunder des Kontinents geschaffen haben. Und 9 ist die absolute Glückszahl der Vietnamesen ….

Auf nur 10% der Landesfläche werden fast 40% des Getreidebedarfes produziert und man nennt das Land nicht umsonst die Reiskammer Vietnams. Eine Fahrt durch die Obstplantagen, Reisfelder und Sumpflandschaft wirkt wie eine Fahrt durch ein Geografie-Lehrbuch, aber erst seit 1975, denn im Vietnamkrieg lagen hier einige der Hauptkriegsschauplätze mit Giftgaseinsatz.

Wir haben wieder eine Guided Tour gebucht inkl. A/C-Taxi und (sehr schlecht) Englisch sprechendem Führer. In 1,5 Stunden schaffen wir die knapp 70 km durch das dichte Fahrzeugchaos von Ho Chi Minh City über unendliche Außenbezirke und erreichen bei My Tho einen der Mekongarme.

Zuerst gibt es den Besuch einer Pagode mit zahllosen Buddha-Statuen, dann als Überraschung das beste Hotel am Platz: Chuong Duong Hotel mit geräumigen Zimmern und herrlichem Balkonblick auf das geschäftige Leben am Fluss. Zum Relaxen bleibt aber keine Zeit, denn jetzt heißt es umsteigen auf eines der zahllosen Sampans, den Flussbooten.

Kreuz und quer geht es auf dem Fluss und einigen Seitenarmen, wir besuchen eine Fruchtfarm, wo uns Folklore dargeboten wird, während wir uns durchkosten, eine Coconuss-Candy-Fabrik, einer Bienenfarm (plus Python …. ganz ungefährlich natürlich …!?!) nähern wir uns auf einem Pferdewagen, dafür geht’s von dort dann auf einem kleinen von Coconut-Trees gesäumten Nebenpfad per Ruderboot weiter. Nach ausgezeichnetem Lunch mit gegrilltem „Elefant-Ear-Fish“ in Reisblättern ist erstmals Relaxen angesagt und am Abend werden wir Zeuge des Auftakts zum „Tet“-Neujahrsfest, denn in unserem Hotel findet scheinbar die offizielle Eröffnung hier statt – mit höllisch lauter Musik, Galadiner und auf den Straßen funkelt es und alles ist mit Millionen Blumen und Schmetterlingen geschmückt … obwohl noch fast 1 Woche Zeit ist!

Am 2. Tag geht’s vorerst per Auto durch obligatorische vietnamesische Slumdörfer und Dreckberge bis Cai Be, wo wir wieder ein Sampan besteigen. Einige Stunden sind wir nun zwischen Mekong und seinen Armen rund um die Insel An Binh unterwegs, besuchen zuerst den „Floating Market“ von Cai Be, dann eine Cocoszuckerlkocherei samt eigener Reisblätterherstellung zum Verpacken, eine Pop-Rice-Herstellung, ehe es tief ins Innere der Insel auf fast unwegsamem Kanalsystem geht. Nach ausgezeichnetem Lunch auf einer „Homestay Farm“ statten wir einer riesigen Fruchtplantage sowie einer großen Ziegelbrennerei einen Besuch ab, ehe wir bei Vinh Long wieder auf unseren Taxi-Driver stoßen.

Der Rest des Tages ist eine Fahrt durch endlose Reisfelder, Fotoshooting auf einer kleinen Farm samt „Monkey-Bridge“-Überquerung und Small-Talk mit den wirklich gastfreundlichem Einheimischen sowie einer urigen Fährfahrt über einen der zahllosen Mekongarme. An vielen Brücken wird hier im Delta dank ausländischen Finanzspritzen zwar schon gebaut, aber wir bekommen stets als Antwort auf unsere Frage nach Fertigstellung: „2 Jahre“ ?!? Wie in Bangkok …

Fähren, Schiffe bzw. alles, was schwimmt, sind hier das wichtigste Transportmittel für die Menschen, der Mekong ist „Lebensnerv“ und Transportweg in einem – am Fluss spielt sich alles ab und vom Fluss sind alle abhängig. Die Einzigartigkeit des Deltas liegt sicherlich im Gewirr der unzähligen Wasserstraßen, Kanäle und Nebenflüsse und so lässt sich dieses Wunderwelt auch am besten erkunden.

Auch in Can Tho – unserem Ziel für heute – wohnen wir wieder „nobel“: Saigon Can Tho Deluxe heißt unser Hotel und bietet als spezielles Service „Sauna + Dampfbad“ an … danke, aber hatten wir den ganzen Tag über (36°C, Anm. der Red.).

Tag 3 und diesmal heißt es früh raus. Um 7,30 h starten wir schon per Sampan zum „Floating Market“ von Cai Rang, dem größten seiner Art in der Region. Hat man erst mal die aufdringlichen Getränkeverkäufer, die sich an die Boote klammern, hinter sich gebracht, taucht man in ein Gewühl von schwimmenden Verkaufsbooten und schwimmenden Ständen ein, auf denen aber nicht nur verkauft wird, sondern auf denen die Menschen einen Großteil ihres Lebens verbringen. Wenn man die Fülle an Gebotenem sieht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass schon wenige Meter hinter den Ufern wieder Dreck und Armut herrscht.

Für uns geht eine sagenhafte Tour mit nochmals tiefen Einblicken ins Leben der Reisbauern auf der Rückfahrt nach Saigon zu Ende, wir überqueren auch die bislang höchste Brücke des Deltas, My Thuan, bei An Hau und beziehen am Nachmittag ein wirklich originelles Hotel im Herzen der City: das im Indochina-Stil gehaltenen Ordinary Hotel.

Kambodscha – Tempelwunder und Elend im Reich der Khmer

Kambodscha – Tempelwunder und Elend im Reich der Khmer

Es ist Mitte Jänner, wir sind seit dreieinhalb Monaten unterwegs und starten zum abschließenden Teil unserer „Round-the-world“-Tour in die uns unbekannte Welt Südostasiens mit Besuch von Kambodscha und Vietnam. Als unsere 70-sitzige Propellermaschine am Flughafen von Siem Reap aufsetzt, ahnen wir bereits, dass der abenteuerlichste Teil unserer Reise begonnen hat … und der heißeste.

Bereits um 9 Uhr, als wir die – diesmal erträglichen – Visa- und Zollformalitäten erledigt und unser Gepäck ausgecheckt haben (Visum erhält man um 20,- USD direkt im Flughafen) sowie unser Guide, den wir von Bangkok aus gebucht haben, am Eingang mit Begrüßungsschild bereitsteht, hat es weit über 30°C.

Dollars sollte man übrigens zur Genüge mitführen, denn hier wird alles in US-Dollar berechnet, obwohl die kambodschanische Währung Riel auch angenommen und mit Fixpreis von 4000 pro Dollar umgerechnet wird. Da es keine Halb-Dollarnoten gibt, wird Wechselgeld immer in Riel herausgegeben.

 

Fast ein Millionär

Das alles wissen wir noch nicht, vor allem, dass es im ganzen Land bereits genügend Geldautomaten gibt, die durchwegs Dollars „ausspucken“ …. laut der bislang so hilfreichen Reiseführer von Stefan Loose (Ausgabe 2006) gab es zum Zeitpunkt der Drucklegung noch keinen einzigen Automaten landesweit.

So sind wir etwas voreilig, als wir am Flughafen einen Wechselschalter entdecken, der uns zu denkbar ungünstigen Konditionen Geld über unsere Mastercard auszahlt.

Gottseidank sind es nur 200,- Euro, die uns aber beinahe auf einen Schlag zu „Kambodscha-Millionären“ machen …. 973.800 Riel bar auf die Hand.

Was wissen wir von diesem Land, das uns unsere Nachbarin Erna Hollinger so herrlich geschildert hatte, als sie es Ende 2006 mit ihrer Enkelin 1 Monat lang per Rucksack bereiste?

 

Was wissen wir über Kambodscha?

Ja, eigentlich nur,

… dass es erst seit kurzem ohne Krieg existiert, an der untersten Stufe der Armut in Südostasien steht und ca. 2,5 Mal so groß wie Österreich mit knapp 15 Millionen Menschen ist …

…. dass sich das Königreich nach der totalen Zerstörung der Infrastruktur durch die Roten Khmer jetzt langsam erholt und es erste Anzeichen von funktionierendem Tourismus gibt …

…. dass in Kambodscha mit seinem tropischen Klima jetzt Winter herrscht, was soviel bedeutet wie Trockenzeit mit angenehmen Temperaturen von 30 bis 33°C (wir hatten aber in einer Hongkonger Zeitung gelesen, dass heuer besonders hohe Temperaturen im gesamten südostasiatischen Raum herrschen mit z.B. 34°C in Bangkok, 35°C in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) und bedrohlichen 37°C in Phnom Penh, der kambodschanischen Hauptstadt) ….

…. dass es im Norden des Landes noch Fälle von Malaria gäbe und man auch sehr vorsichtig mit Leitungs- bzw. Flusswasser umgehen sollte ….

….. dass es hier die größte Tempelansammlung der gesamten Region gibt und man diese unbedingt gesehen haben muss!

Aber das war’s auch schon großteils.

 

Kriegsende

1999 ging eine der letzten blutigen Epochen in der Geschichte Südostasiens zu Ende und seither kämpft Kambodscha um seine Chance im internationalen Staatengebilde.

Mit unterschiedlichem Erfolg allerdings, denn schwache Staatsführung und Korruption halten einerseits viele Nationen und Investoren davon ab, Geld in das „Armenhaus“ Hinterindiens zu pumpen.

Auf der anderen Seite bietet vor allem der Nordwesten Kambodschas mit seinen unbeschreiblichen Tempelschätzen aus der „Angkor-Periode“ eine vor allem den Touristikern nicht lange verborgen gebliebene Fülle an Highlights und Business. 

 

Heiße Tage in Siem Reap & Angkor Wat

Um es gleich auf einen Nenner zu bringen – dieses Land ist zur Zeit noch nichts für „schwache Nerven“ und „schwache Verdauung“. Denn zum einen bietet sich uns auf allen Stationen ein anfangs erschreckender Mix aus touristischer Maske an der Hauptstraße und sehr viel Armut und Dreck abseits der ausgetretenen Pfade.

Basis ist in den Städten ein Gewühl aus Menschen, Motos, Menschen, Tuk Tuks, Menschen und … richtig Menschen! Unser Spruch der ersten Tage: „Wo wollen die alle hin?“

Dabei ist Benzin ungeheuerlich teuer – 1 l Super kostet 4500 Riel, also 1,25 Dollar …!?! Eigentlich unerschwinglich.

Besuch bei den Bauern

Andererseits sind 85 % der Kambodschaner Bauern oder Fischer, die es über den Status der Bambus-, Stroh- oder Bretterhütte meist umringt von Plastikmüllbergen noch nicht hinausgebracht haben.

Ein Besuch bei einer ca. 12 bis 15-köpfigen Bauernfamilie hilft uns nicht gerade, unser Unbehagen zu lindern … die Leute schlafen irgendwo, alles ohne Strom und Wasser und ohne hygienische Grundausrüstung und ihre „Produktion“ besteht aus Reis, Palmzucker und Gemüse bzw. den paar Riel, die sie sich durch Anbieten von „Tourismus-Ramsch“ wie Ansichtskarten, Tücher etc. verdienen.

Wir kaufen natürlich jede Menge ab … meistens „One for one dollar“ …. und tief gekühltes Wasser in Flaschen, das man unbedingt nur mit Originalverschluss kaufen sollte, denn es soll schon vorgekommen sein, dass einfach Leitungswasser nachgefüllt wurde – dies endet unweigerlich auf einer der Toiletten des Hotels.

Mut beim Essen

Apropos Verdauung! Auch dafür sollte man gewappnet sein, denn es gibt so viele Tücken und Gefahren im Essen bzw. Trinken (Cocktails, Eiswürfel, Gläserreinigung etc.).

Ist schon die kambodschanische Küche grundsätzlich mit ihren außergewöhnlichen  Düften gewöhnungsbedürftig, so sollte man einige Grundregeln unbedingt einhalten: Vorsicht bei Gemüse, Salat, ungekochten Speisen etc. – man weiß nicht, mit welchem Wasser sie gewaschen wurden.

Auch sind viele Gewürze und Zutaten für europäische Mägen nicht gut verträglich. Alles mit Reis und Nudeln ist zu empfehlen, Fisch und Huhn sind ausgezeichnet, Reissuppe bzw. Fischsuppe meine persönlichen Favoriten.

Jetzt aber genug vom Essen.

Weltkulturerbe Angkor

Die Tempel von Angkor nehmen uns 3 Tage in Beschlag. Kaum ein Ort fasziniert so wie Angkor – vom 9. bis zum 15. Jahrhundert Zentrum des mächtigen Khmer-Reiches.

Die Tempelanlagen verteilen sich auf rund 200 Quadratkilometern. Die bekannteste ist Angkor Wat: Das größte sakrale Bauwerk der Welt.

Zur dreitägigen Tour, die uns in einen 5-Sterne-Palast mit Pool und vielen Annehmlichkeiten verschlägt, gehört vor allem die Besichtigungstour von Siem Reap und Umgebung mit den einzigartigen Tempelanlagen von Angkor Wat & Co. per Privattaxi und deutschsprachigem Guide (Name: Kim) in der Kleinstgruppe – was soviel bedeutet, dass wir wirklich zu zweit sind und 2 Begleiter haben!

Am meisten faszinieren uns natürlich das Weltwunder „Angkor Wat“, das gigantische Angkor Thom und der von Urwaldbaumriesen überwachsene Ta Phrom-Tempel. Die gigantischen Wurzeln haben eine Pracht konserviert, die auch bewusst so belassen wurde.

Sandstein ist hier das Baumaterial und alles steht auf Lavasteinen, die sich während des Tages noch zusätzlich aufheizen …. Da fließt viel Schweiß trotz Air Conditioned Car, trotz ständiger Suche nach Schatten.

Bootsfahrt am Tonle Sap

Schweiß anderer Art fließt dann allerdings auf unserem Trip per Expressboot von Siem Reap nach Phnom Penh auf dem Tonle Sap, dem größten Süßwassersee SO-Asiens plus Fluss, der in den Mekong mündet.

Wir brausen mit Fullspeed durch den wellengepeitschten See und sind froh einen zwar kleinen, aber luftigen Platz am Dach des schmalen Bootes ergattert zu haben.

Abenteuer pur, Verkeilen und Festhalten ist Pflicht, Erfrischungsgetränke serviert ein akrobatischer Kambodschaner im Plastikkübel …!

Dafür werden wir anschließend mit großartigen Einblicken in das Leben am Fluss belohnt, schwimmende Dörfer, Reisfelder und Tausende Fischerboote bestimmen das Landschaftsbild dieses einzigartigen Flusses, der eine Weltrarität darstellt.

Denn alljährlich zur Regenzeit ändert der Fluss seinen Lauf, wenn das Hochwasser des Mekong dann flussaufwärts in den Tonle Sap fließt, der wiederum seine Größe dann um das 7 bis 8-fache vergrößert und über 12.000 qkm bedeckt – beinahe die Fläche der Steiermark.

Schwimmende Dörfer

Schon bei der Anfahrt zum Bootssteg in einem Sammeltaxi (Kleinbus) zu zwölft bekommen wir einen Eindruck, wie erbärmlich das Leben in der Seeregion ist, obwohl er den Leuten eine ausgezeichnete Lebensgrundlage für Fischfang, Reisanbau bzw. Bewässerung liefert.

Die rumpelige Sandpiste durch die Pfahlghettos im See ist wirklich schlecht, kein Wunder, denn sie ist ja auch einige Monate im Jahr unbrauchbar und unnotwendig, wenn das Wasser ansteigt.

Was wirklich betroffen macht, ist der Dreck, in dem die Leute hier leben. Plastikmüll und unverrottbarer Abfall stapeln sich dicht zwischen Straße, Häuser und schlammigem Wasser, das ebenfalls eine Brutstätte für Krankheiten und Überträger darstellt.

Etwas besser sieht es am Wasser aus, denn die „Schwimmenden Dörfer“ vermitteln wenigstens den Eindruck von normalem, einfachem Leben. Ebenso die vielen Siedlungen entlang des Flusses, der als äußerst fischreich und durch seinen Schlamm fruchtbar für den Anbau von Reis gilt. Wir sind auf jeden Fall fasziniert vom dichten Verkehr und Leben am Fluss und die Fotoapparate haben Hochbetrieb.

Ankunft in Phnom Penh

Nach 6 Stunden Fahrt kommen wir in Phnom Penh an, wo uns ein Freund unseres Guides von Siem Reap erwartet und für uns schon ein Hotel nahe des Königspalastes besorgt hat.

Wir haben beschlossen, die Dienste von Nol Naro für 2 Tage in Anspruch zu nehmen, was sich als wahrer Glückstreffer entpuppt. Denn Nol, der 5 Jahre als buddhistischer Mönch gelebt hat, um zu studieren, hilft uns bei der Planung der weiteren Reise sehr weiter: Bustickets nach Sihanoukville und retour, dann Buchung eines Hotels am Strand (es ist Hochsaison, vieles ist ausgebucht!), sowie Organisation der Weiterflüge nach Saigon und zurück nach Bangkok.

Wir bekommen einen Vorzugspreis, denn „Vietnam Air“ bietet günstigste Kombitickets von Kambodscha ….!

Die Tour in Phnom Penh wird noch einmal ein „heißes“ Unterfangen, doch wir bekommen in kurzer Zeit dank Nol und seinem Freund per Tuk Tuk wirklich tolle Eindrücke von der Hauptstadt, wie den Königspalast, die Silberpagode, den Alten Markt, den Tempel Wat Phnom samt frei laufenden Affen und abschließend das Genozidmuseum mit tiefen grausamen Einblicken in die Greueltaten des Khmer-Regimes bis 1998. Eine ehemalige Schule wurde dabei zu einem Foltergefängnis umgebaut.

Von Nol verabschieden wir uns dann am kommenden Tag, als wir per Sammeltaxi zur Busstation abgeholt werden, um uns bei Rückkehr nach Phnom Penh wieder zu treffen, denn er wird für uns wieder ein Hotel für die letzte Nacht in Kambodscha besorgen. Gute Investition in die Zukunft eines wirklich tollen Burschen …..

Fahrt nach Sihanoukville

Den Kambodschas, die wir bisher kennen gelernt haben – „Kambodscha Kultur“ & „Kambodscha Armut“ – folgt nun Teil 3: Kambodscha Strand.

Nur eines kann auch das schönste Meer, der herrlichste Sand und der eindrucksvollste Sonnenuntergang nicht wegleugnen – schon wenige Meter von den touristischen Trampelpfaden entfernt beginnt wieder diese bedrohliche Mischung aus Elend plus Dreck.

Allerdings befindet sich Sihanoukville mit seinen tollen Stränden ganz stark im Umbruch. Überall wird gebaut, gepflastert, restauriert, geputzt, in Stand gesetzt … es geht ganz klar aufwärts am Golf von Siam.

Von Phnom Penh kommend rattern wir 240 km mit dem A/C-Stockbus in 4 Stunden Richtung Süden, denn die kambodschanischen Straßenverhältnisse sind noch katastrophal.

Da wir bei allen Hotels mit guten Angeboten kein Zimmer mehr bekommen haben (Hochsaison!), gehen wir auf „Nummer sicher“ und nehmen ein Angebot in der Travelagency an: Leng Meng Bungalow Hotel um 35,- USD per Room …. aber direkt am Strand, wie man uns versichert, und „new“ … was immer das heißt!?!

Ankunft am Meer

Ankunft in Sihanoukville um 13 Uhr bei enormen Temperaturen und der zugesagte Pickup ist nicht da. Nach wenigen schweißtreibenden Minuten lösen wir fast einen „TukTuk-Krieg“ aus, als wir das Angebots eines außerhalb stehenden Fahrers annehmen, zu dem wir uns dann schleppen.

Und die „Strandstraße“ – sofern man diesen Ausdruck für die Lehm-Schlagloch-Rinnsal-Piste überhaupt verwenden darf – lässt uns nix Gutes ahnen.

Wenigstens hat man uns erwartet und bringt uns zu unserem Bungalow, d.h. zu jenem ¼ davon, das uns gehört: 4 mal 3 Meter mit Doppelbett, Badezimmer und Klimaanlage. Sicher nicht mehr ganz neu, aber alles sauber und okay – also ab zur Bar und zum Strand direkt  davor.

Da wir beschlossen haben, hier 6 Nächte zu verbringen und endlich mal auszuspannen, werden wir uns mit den Gegebenheiten einfach abfinden und es wird mit jeder Stunde und jedem Drink besser.

Denn schön ist es ja hier am Derendipy-Beach, wie wir frohen Mutes in den kommenden Tagen feststellen werden …. ein kilometerlanger schneeweißer Sandstreifen mit je nach Wellengang zwischen 1 und 10 Meter, umspült von einem großteils sauberen und weit über 30° warmen Meer.

Dazu ein Gewusel an Strandhungrigen und Einheimischen, die alles an den Mann bringen wollen (Achtung! Gewöhnungsbedürftig!), was man halt so braucht oder auch nicht – Früchte, Seafood, Handwerk, Ramsch, Massage, Maniküre, Pediküre, Enthaarung ….. ?!?

Leben am Strand

Wir lernen am 2. Tag einen Schweizer namens Oliver kennen, der schon seit 18 Monaten um die Welt fährt (Südamerika, Südafrika), jetzt seit 6 Monaten in Südostasien weilt und uns in den ersten gewöhnungsbedürftigen  Tagen ein guter Ratgeber ist.

Oder die 2 jungen Kanadierinnen, die wir schon auf dem Boot am Tonle Sap getroffen haben …. Ergebnis: schon bald haben wir unsere eigene „Fuß- und Handpflegerin“ (Preis pro Einheit meist 2 USD), eine Lieferantin ausgezeichneter „Lobster“ (Gaumenschmaus!) und unser ganz entzückendes „Obstmädchen“ Srey Rith (Spezialistin für Ananas, Papaya, Mango und Bananen) und eigentlich danach weitgehend „Ruhe“.

Die Kinder hier sind übrigens Teil eines Projektes (von der EU mitfinanziert), um sie von der Straße wegzubekommen und ihnen eine ordentliche Schulausbildung zu ermöglichen.

So werden es herrliche entspannende Tage, der kühlende Wind vom Meer lässt uns die Hitze vergessen und die äußerst niedrigen Preise in den mehr als 100 Strandbars, die ihre Stühle und Sessel ganz einfach in den Sand setzen, tragen dazu dabei, auch etwas sorglos mit den konsumierten Mengen umgehen …..

Aber ein ausgezeichnetes offenes Bier (0,3) um 0,55 € oder gute Speiseportionen zwischen 2 und 3 € findet man an unseren Stränden ja wohl nirgends mehr.

Natürlich ist auch Prostitution hier ein Thema. Mit Erfahrungswerten können wir nicht aufwarten, aber wer mit offenen Augen in die Welt blickt, sieht genug ….!

Praktisches Service ist auch die hauseigene „Laundry“, wo wir unsere Kleidung um 1 USD pro Kilo wieder auf Vordermann bringen lassen, um für die restlichen Abenteuer unserer Tour wieder gewappnet zu sein.

Der Abschied von Oliver fällt ebenso schwer wie von den beinahe vertrauten Kindern und Frauen am Strand, ehe es wieder per Bus zurück nach Phnom Penh und unserer letzten Station – Vietnam – geht.

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