Achill Island … at the end of the road

Achill Island … at the end of the road

Mayo nennt sich das entlegene County an der nördlichen Westküste. Auch wir queren den kargen Landstrich um ans äußerste Ende der Insel zu gelangen und auf den Spuren von Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll zu wandeln … Achill Island heißt unser Ziel.

DIE VORGESCHICHTE

Zum Westrand Europas und speziell zu den weit in den Atlantik ragenden “Britischen Inseln” verbindet uns eine hohe Affinität. Gründe dafür gibts viele, hauptsächlich aber fühlt man sich – wenn man von den “verschrobenen Engländern” absieht – zu den Menschen und deren Heimat hingezogen und von der wilden, ungezügelten Natur beeindruckt. Jeder “Rand Europas” besitzt seine Eigenheiten, jede Region an der Außenzone zeigt markante Merkmale, sei es Mentalität, Musik, Lebensstil, Kulinarik usw. Und ein Besuch Irlands, Schottlands & Co. mit Wohnwagengespann heißt immer auch jede Menge Abenteuer und Spaß – inkl. der teils abseits gewählten Route dorthin und zurück.

Rund 3 Jahrzehnte Reiseleben lassen sich zwar nicht „wegwischen“, aber gehen wir an die Reise heran, als ob uns jegliches Vorwissen fehlt … und den Plan, mit dem Wohnwagen wieder einmal ausführlich den äußersten Westen Europas zu erkunden, hatten wir schon seit geraumer Zeit und nach dem B&B-Abenteuer im Jahr 2005 auch geschworen, nie mehr ohne Wohnwagen zu kommen …!

Dabei ist der Weg an den Westrand Irlands schon im „Masterplan“ enthalten, doch es soll eine weitere Station auf dem Weg durch Irland und auf der Suche nach einigen unbekannten Orten werden. Und – es wird mehr daraus. Es wird zum Urlaubsziel, zum Highlight dieser Tour. Mehr noch – die Tage auf „Achill Island“ werden zum unglaublichen, einzigartigen Erlebnis, zum Kennenlernen einer bislang nur weit im Norden gefundenen Idylle und letztlich zur Therapie. „Achill Therapy“ wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben …

Durch die Regenfront an die Westküste

Von Athlone fahren wir in rund 4 Stunden durch Regenfront und Abkühlung an den Nordwestrand der Insel und erreichen via Brücke die Achill Island, die nicht nur uns dank Heinrich Böll ein Begriff ist. Der deutsche Nobelpreisträger lebte hier in den 1950-er, 1960-er und 1970-er-Jahren, hatte sich ein Haus gekauft und der Region mit seinem Bestseller „Irisches Tagebuch“ ein bleibendes Andenken vermacht.

Torf, Strände & Schafe

Die Geschichten aus dem Buch stimmen natürlich alle, auch wir haben das Werk vor Jahren gelesen und vieles davon scheint die Jahrzehnte überlebt zu haben. Achill Island ist die größte Insel Irlands, besitzt rund 2.500 Bewohner und gehört zur „Gaeltacht“, also dem gälisch sprechenden Teil der Westküste. Rund 85 % der Insel ist mit Torfmooren bedeckt, neben einigen idyllischen Dörfern findet man unzählige Sandstrände, zahllose Wandertouren und jede Menge Schafe, die sich auch liebend gern an und auf den Straßen aufhalten.

Wir finden ein unglaublich romantisches Camp am größten Sandstrand der Insel in Keel, hunderte Surfer bestimmen hier das Strandbild und der Rest ist genießen, relaxen, abspannen und einfach mal an nichts denken … wie gesagt – als „Achill Therapy“ bereits copyright-geschützt … von uns natürlich!

Wir bleiben … trotz Regenfront

Zum Programm zählen einige entspannte Touren per Auto in alle Winkel der Insel, zum „Deserted Village“, zum Aussichtsberg mit Rundumblick sowie in einige der wirklich authentischen Pubs. Und als das Wetter wirklich umschlägt, setzen wir den nächsten entscheidenden Schritt – wir verlängern!

Wie gesagt: Achill Island ist „An Gaeltacht“, also Gälisch – entsprechenden Spaß haben wir teilweise mit den Straßenschildern und Richtungsweisern. Die ergiebigsten Gespräche führen wir in den Pubs, beim Einkaufen und bei den Strandwanderungen. Die Menschen sind vor allem angetan, wenn sie hören, woher wir kommen … „Enjoy your holidays and have a save trip home!“

Unsere Touren führen uns in alle Winkel der Insel, eine gehörige Sturmfront beschert uns viel Relax und Entspannung im Camp, wo uns Wifi Kommunikation mit der Heimat ermöglicht. Insgesamt verbringen wir eine Woche auf dem Außenposten im Atlantik – die Zeit vergeht wie im Fluge, das originelle und außergewöhnliche Campleben verzückt und beruhigt … und Sturmfront, Starkregen und vergeblicher Versuch, durch die Nebenwand zu blicken, gehören halt auch zur Therapie … und eines ist jetzt schon gewiss: wir kommen wieder!

CELTIC WAYS & EXITING DAYS

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